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Elterncafé und Kindercafé



„arrive & join“ ist die Initiative, die es Flüchtlingen erleichtern soll, Unterstützung bei Ankommen in Deutschland zu erhalten. Das Elterncafé ist aber noch viel mehr. Es ist ein fröhlicher Treffpunkt, bei dem einmal monatlich alle Eltern, die Zeit und Lust haben sich in der Schule entspannt zu einem Kaffee zu treffen, herzlich eingeladen sind. Jeden Monat gibt es ein neues Motto, im März ist dies „Ostern“.

Parallel zum Elterncafé gibt es auch ein Kindercafé, an dem vorrangig die Kinder teilnehmen, die sich mit den deutschen Sitten und Gebräuchen noch nicht so gut auskennen. Herr Linnert, unser Schulsozialarbeiter leitet mit einigen „einheimischen“ Kindern eine Gruppe an, die sich ebenfalls mit verschiedenen Themen beschäftigt. In diesem Monat wurden also Ostereier bemalt, im Februar wurden Kostüme für Karneval gebastelt. Dazu gibt es einen gemütlichen Kakao und ein paar Kekse.


Unsere Pausen…



Discopause

Zweimal in der Woche gibt es das Angebot der Discopause. In der kleinen Turnhalle und demnächst bei hoffentlich tollem Wetter auch auf dem Schulhof baut unser Schulsozialarbeiter Herr Linnert den Ghettoblaster auf und lässt die Kinder tanzen.

Stille Pause

Das Gegenstück zur Discopause ist die Stille Pause. Ebenfalls zweimal in der Woche gibt es das Angebot der Stillen Pause. Die interessierten Kinder, die nicht auf dem Schulhof spielen möchten, kommen in die kleine Turnhalle und entspannen zu ruhiger Musik auf einer bequemen, dicken Matte. Danach geht es erfrischt wieder in den Unterricht.

Bewegte Auszeit

Täglich ab halb zehn bietet Herr Linnert eine bewegte Auszeit in der Turnhalle an. Für alle Kinder, die schon fleißig in der Freiarbeit gearbeitet haben und deren Konzentration eine Pause braucht, gibt es Bewegungsspiele mit den anderen Auszeitkindern.


Arrive & join



Unser Leben wird immer bunter. Das ist toll!

Wir freuen uns, dass wir im vergangenen Jahr die ersten zehn Flüchtlingskinder bei uns aufnehmen konnten. Die Kinder sind gut bei uns angekommen und wurden herzlich von der Schulgemeinde aufgenommen. Darüber freuen wir uns sehr. Die Kinder haben Freunde gefunden, lernen schnell wie der Blitz und fühlen sich hier wohl.

Die ganzen Familien, also auch die Eltern, mehr mitzunehmen, einzubinden, nicht allein zu lassen. Das wird ein besonderer Schwerpunkt sein, dem wir uns mit einem neuen Projekt näher möchten.

Unsere Schule hat eine neue Kooperation mit der AWO, mit unserem Schulsozialarbeiter Herrn Linnert, und der Initiative „Arrive & join“ gestartet. Ziel dieses Projektes ist eine bessere Unterstützung der zu uns geflüchteten Familien.

Wir hatten bereits die Auftaktveranstlatung zu „Arrive & join“ im Dezember mit der Gründerin der Initiative Karin Lauktien. Im nächsten Schritt treffen wir uns zu einem Elterncafé am Mittwoch, den 18.1.17 zwischen 8.30 Uhr und 10 Uhr. Dieses Elterncafé soll regelmäßig stattfinden und ein Treffpunkt sein, in dem Menschen verschiedener Nationalitäten miteinander ins Gespräch kommen, sich über verschiedene Themen unterhalten, Unterstützung erhalten oder einfach nur gemütlich zusammen einen Kaffee trinken.

Wir denken darüber nach, wie Patenschaften, die ja bei den Kindern ganz hervorragend funktionieren, auch für die Eltern realisiert werden können. Eigene Ideen sind herzlich willkommen. Wenn Sie Zeit und Lust haben, sich einzubringen, kommen Sie gerne dazu. Unsere Türen stehen Ihnen offen.


Hausaufgaben-Befragung



Zurzeit überarbeiten alle in unserer Schule das Hausaufgaben-Konzept. Die Kinder haben im Schülerparlament und im Klassenrat mit ihren Klassen darüber gesprochen, wie Hausaufgaben für Kinder gut zu schaffen sind und wie die Hausaufgabenwünsche der Kinder aussehen.

Auch die Eltern haben die Gelegenheit gehabt über eine Online-Befragung ihre Meinung zum Thema Hausaufgaben zurückzumelden. Vielen Dank für die tolle Beteiligung! In der Schulpflegschaftssitzung wurden die Ergebnisse dieser Umfrage bereits erläutert. Aber auch alle anderen Mitglieder unserer Schulgemeinde haben natürlich ein Recht darauf zu erfahren, was bei der Elternumfrage herausgekommen ist. Daher haben wir die wichtigsten Daten zusammengefasst und hier als PDF-Datei hinterlegt.

Die Lehrer haben natürlich auch bereits mehrere Zusammentreffen gehabt, in denen wir uns besprechen, wie wir die Ergebnisse aller Beteiligten jetzt am besten zusammenführen und dann zu einem neuen Hausaufgaben-Konzept kommen, das alle zufrieden stellt. Noch vor dem neuen Schuljahr wollen wir zu einer Einigung gekommen sein, damit wir im neuen Schuljahr mit einem veränderten Hausaufgaben-Konzept starten können. Wir halten Sie auf dem Laufenden…


Gewaltfrei Lernen



Mittlerweile gibt es in allen Klassen eine Box mit Übungsmaterialien, die die regelmäßigen Übungen in den Klassen erleichtert. Der Drache Draco beleidigt die Kinder, damit diese üben können, wie sie sich im Ernstfall am besten verhalten sollten. Wir haben Vereinbarungen getroffen zur Stopp-hör-auf-Regel in drei Schritten, zu Wiedergutmachungen und ein rotes Buch und eine Schattenpause in der Nähe der Lehrerin eingeführt, wenn es mal mit den Regeln nicht so gut geklappt hat.


Streitschlichter-AG



Im neuen Halbjahr hat die Ausbildung der ersten Kinder-Streitschlichter an unserer Schule begonnen. Unter der fachmännischen Anleitung von Frau Fröhlich werden acht Drittklässler zu Streitschlichtern ausgebildet, die dann in Zukunft auf dem Schulhof in den Pausen Ansprechpartner in Streitsituationen sein sollen. Sobald die Streitschlichter mit Warnwesten im Einsatz sind, berichten wir Ihnen davon.


Sportcheck



An zwei Vormittagen im Februar führten die Zweitklässler den jährlich stattfindenden Sportcheck durch. Wieder einmal zeigte sich, was für sportliche Kinder wir haben. Eine Rückmeldung erhalten die Eltern der beteiligten Kinder in naher Zukunft.


Ring-und Raufpause



Seit Anfang Februar bietet Herr Kazem eine Ring- und Raufpause an. Nach unserem Projekt „Gewaltfrei lernen“ haben wir den Beschluss gefasst, dass wir keine Kämpfchen auf dem Schulhof (auch keine gut gemeinten Spaßkämpfe, die dann doch wieder schnell ernst werden) dulden wollen. Das Verletzungsrisiko ist uns einfach zu groß. Da wir aber wissen, dass sich insbesondere Jungs auch gerne mal aneinander messen möchten, haben wir mit der Raufpause einen Rahmen geschaffen, in dem kontrolliert auf Matten und unter Einhaltung von Regeln, die durch Herrn Kazem kontrolliert werden, ein Kräftemessen auf ungefährliche Art möglich wird. Ein kleiner Beitrag zu einer geschlechtergerechten Erziehung. Neben der „Stillen Pause“ gibt es nun auch die „Wilde Pause“.


Qualitätsanalyse



Im November 2015 haben wir erfahren, dass unsere Schule für die Qualitätsanalyse vorgesehen ist. Was bedeutet das?

Alle Schulen sind zur Darlegung ihrer Arbeit gegenüber der Bezirksregierung verpflichtet. In einem Abstimmungsgespräch im Februar 2016 haben Vertreter der Elternschaft, Schülervertreter, Vertreter der OGS, Lehrer-Vertreter, Schulleitung, Schulaufsichtsvertreter sowie die Mitarbeiter des Dezernates Qualitätsanalyse der Bezirksregierung Düsseldorf über den Ablauf der Analyse an unserer Schule beraten.

Wir haben uns einer kritischen Selbstanalyse unterzogen und reflektiert, in welchen schulischen Bereichen wir bereits gut aufgestellt sind und wo wir uns noch weiter verbessern können. Danach haben wir ein Entwicklungsvorhaben für die nächsten zwei Jahre vereinbart, das sich konkret auf die Weiterentwicklung unseres Fachunterrichtes bezieht. Daher wird es für das Kollegium viele Fortbildungen und Konferenzen in den nächsten Monaten geben.

In zwei Jahren, voraussichtlich im Zeitraum Januar-Ostern 2018, werden die Qualitätsprüfer zu uns in die Schule kommen und im Unterricht hospitieren, Lehrer, Kinder, Eltern und andere Mitarbeiter befragen, um einen umfassenden Eindruck von unserer Schule zu bekommen. Im Anschluss an diese Schulbesuchswoche erhalten wir eine Rückmeldung über unsere Arbeit. Diese Ergebnisse werden wir Ihnen natürlich zu gegebener Zeit zugänglich machen.


Gewaltfrei Lernen



Seit drei Wochen finden die Schülertrainings zu unserem Projekt „Gewaltfrei Lernen“ statt. Insgesamt drei Mal in der Klasse und Fachgruppe trainieren die Kinder die Stopp-Hör-Auf-Regel in 3 Schritten, das eigenständige Lösen von Konflikten und das Finden von neuen Freunden. Auch in der OGS fanden weitere Trainingseinheiten statt. Damit die Lehrer, Betreuerinnen und auch die Eltern an einem Strang ziehen, gab es neben der Fortbildung für das Schulpersonal auch einen wirklich tollen Elternabend. Etwa 140 Eltern probierten die Übungen selber aus und verließen an diesem Abend begeistert unsere Aula. Toll, dass soziales Lernen solchen Spaß machen kann!