Spielerrisch Französisch lernen

Montag, 9. April 2012 9:57

(Ein Gastbeitrag von Frau Schaper-Hugo)

Das Spiel steht im Mittelpunkt, wenn sich am Donnerstagnachmittag Schüler des zweiten, dritten und vierten Schuljahres treffen, um die französische Sprache zu lernen. Jedes mal beginnen wir mit einem Lied, dem Einstellen des Kalenders und dem Dialog mit Toutou, unserem französischen Hund, der uns mit immer mehr und neuen Fragen in ein Gespräch verwickelt. Mit authentischem Material wie Bilderbüchern, Kartenspielen, Videos und CDs nähern wir uns der fremden Sprache.

Spannend wird es, wenn eine “echte Französin” mit ihrem France Mobil, einem mit blau-weiß-roten Buchstaben beklebter Renault Kangoo, zu uns kommt und mit verschiedenen Spielen Zahlen, Monate und vieles mehr einübt. Selbst wenn sie mit uns deutsch spricht, hört es sich durch ihren lustigen Akzent eher französisch an.

Den Kontakt zu Frankreich halten wir durch eine Brieffreundschaft mit einer Schülergruppe aus Moulhouse (Mühlhausen). Aufgeregt warten wir alle drei bis vier Wochen auf Post aus Frankreich. Genauso wie die Franzosen schreiben wir teilweise auf Deutsch und teilweise auf Französisch. Wir erzählen uns von unseren Festen (Weihnachten, Karneval, Ostern) und wie wir unsere Freizeit oder Ferien verbringen. So lernen wir auch typische französische Bräuche kennen und erfahren, dass manches anders ist als bei uns.

Wenn es das Wetter zulässt, beenden wir unseren Nachmittag mit Spielen im Freien, wie cache-cache oder dem jeu du béret.

 

Viele Kooperationspartner bieten in unserer OGS Arbeitsgemeinschaften an.

Meist wird im Mai eine Woche `Markt der Möglichkeiten´angeboten, in der alle, die eine AG leiten, sich vorstellen und genau erläutern, was in der AG bearbeitet wird, womit die Kinder sich beschäftigen werden. Kinder der OGS (in Absprache mit ihren Eltern) haben die Gelegenheit, eine Auswahl für das kommende Schuljahr zu treffen.

In der 2. Woche des neuen Schuljahres können dann die gewählten AG´s als `Schnuppertage´besucht werden. Gefällt ihm das Angebot, bleibt das Kind drin- ansonsten darf noch mal gewechselt werden.

Nach drei Wochen werden die Angebote sozusagen `geschlossen´ und laufen in den meisten Fällen für ein ganzes Jahr. (Ein Wechsel ist nur in Ausnahmefällen möglich.)

Thema: Schulübergreifend, Unsere AGs | Autor:

Die drei Freunde

Freitag, 30. März 2012 8:33

Es waren einmal drei Freunde. Die hießen Fred, Piggeldi und little Jim. Fred war ein Storch, Piggeldi ein Wildschwein und little Jim ein Bison. Eines Tages gingen sie im Wald spazieren. Da hörten sie ein lautes Klopfen und die Erde fing an zu beben. Da sagte little Jim: ,,Das ist meine Familie. Geht an den Rand, sonst rennen sie euch um!“ Die drei gingen an den Rand.

Als alle vorbei waren, mussten sie husten wegen der großen Staubwolke. ,,Meine Familie hat mich leider nicht gesehen.“ , sagte little Jim traurig. Dann gingen sie weiter durch den Wald. Da sagte Piggeldi: „Ich habe eine gute Idee. Ich laufe nach Hause und hole ein bisschen zu Essen, und dann machen wir alle ein Picknick.“ „Jippi!“ ,sagten Fred und little Jim.

Piggeldi lief schnell nach Hause und holte Obst, Gemüse, für jeden eine Tafel Schokolade und eine Decke. Als er wieder zurück war, breiteten sie die Decke aus und stellten die ganzen leckeren Sachen darauf. Sie aßen von jeder Sache mindestens drei mal. Am Ende sagte Fred: „Ich bin so satt, ich mag kein Blatt.“ Und dann fingen alle an zu lachen.

Als der Sommer kam, schwammen sie im See. Im Herbst spielten sie mit dem Igel Fangen und im Winter bauten sie Schneemänner oder fuhren Schlitten.

Aber das Picknick vergaßen sie nie. Sie blieben noch sehr lange Freunde.

(Aufgeschrieben und gemalt von Kopfhöhrer, 4. Schj.)   

Thema: Geschichten | Autor:

Der Wettbewerb

Freitag, 23. März 2012 9:47

  Es war einmal ein König, der wollte seine Tochter demjenigen zur Frau geben, der ihm das seltenste Tier aus seinem Reich brächte. Also ein Wettbewerb! Zehn Männer machten mit. Sie versammelten sich um den König.

  Als der König: ,,Auf die Könige, fertig lauft“, gesagt hatte, liefen alle Männer los. Der erste suchte nach einem Tier, das in der Wildnis lebte. Er suchte nach einem unbekannten Tier, aber fand nur Löwen, Rehe, Affen, Elefanten und Ameisen. Am häufigsten sah er Löwen. Aber ein Löwe sah ihn, lief ihm hinterher und fing ihn. Der Löwe fauchte und fraß ihn als Mittagessen. Das passierte auch den anderen Bewerbern, bis auf drei: diese drei fanden seltsame Tiere und brachten sie zum König.

  Der König rief: ,,Gut, ihr habt seltene Tiere in mein Schloss gebracht und dafür werdet ihr belohnt!“ Jeder von ihnen bekam 100 Taler und der König sah aber besorgt aus: ,,Nun, drei sind übrig, aber meine Tochter möchte nur einen Mann.“ ,,Jeder von ihnen kann doch zwei Aufgaben lösen“, schlug die Tochter vor.

  Der König beauftragte die Männer: ,,Die erste Aufgabe ist: Ihr müsst mir die zwei Wunderblumen suchen. Sie wachsen unter der Erde. Wenn ihr die Aufgabe gelöst habt, so kommt wieder zu mir, um die zweite Aufgabe zu lösen.“ Die Männer gehorchten und machten sich auf den Weg.

  Der erste grub und grub in der Erde, aber fand leider nichts. Weinend setzte er sich auf einen Stein. Auf einmal merkte er, dass er auf etwas Weichem saß. Komischer Weise saß er auf der Wunderblume! Er ging in das Königreich und der König bedankte sich und sagte: ,,Lass uns noch auf die anderen warten!“ Der zweite war noch im Wald, aber grub nicht. Er wollte nur 100 Taler. ,,Aber wenn ich die Prinzessin heirate, werde ich ganz reich“, dachte er und schaute auf die Erde. Plötzlich hörte er hinter sich ein fauchen. Er drehte sich um und sah einen Bären. Der Bär fraß ihn und der andere fand die Wunderblume in einem Mäuseloch. Er ging zum König damit.

  Der König sagte: ,,Die zweite Aufgabe ist: Ihr müsst nicht wegrennen, wenn ich jetzt eine Kobra hinlege!“ Der König tat das wirklich und legte die Schlange hin. Einer der beiden rannte wie ein Baby weg. Er stolperte über jede Wurzel im Wald und fiel in den Schlamm.

  Im Königreich rief der König feierlich: ,,Einer ist noch übrig und der wird meine Tochter heiraten.“ Die Tochter kam auf den Mann zu und fragte: ,,Ich heiße Lina und du?“ ,,Lachs“, antwortete Lachs. Darauf wurde am Königshof die Hochzeit gefeiert und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.

 

(aufgeschrieben und gemalt von Tastatubi, 4. Schuljahr)

Thema: Geschichten | Autor:

Eine Affengeschichte

Freitag, 10. Februar 2012 9:53

Affen.

Die leben im Dschungel. Es gibt Oran Utas und es gibt Limuren und es gibt Schimpansen und es gibt Gorillaaffen.

Affen essen Obst und Gemüse. Der größte Affe ist der Gorilla. Der kleinste Affe ist der Limure. Er ist so klein, dass er auf  den Zeigefinger passt!

(aufgeschrieben und abgetippt von Lemure, 1. Schuljahr)

Thema: Geschichten | Autor:

Aus einer Geschichte wird ein Buch

Freitag, 10. Februar 2012 9:32

Heute war Eleni krank. Kaltrina und Saskia war es in der Schule langweilig. Ohne Eleni war es in der Schule doof und in der Pause war alles verwirrt, weil ich jeden verwechselt habe.

Und dann hatten wir Englisch und dann ist Saskia in die Flohkiste gegangen und ich bin nach hause gegangen.

Dann habe ich Fernseher gekuckt. Dann hat meine Mutter Donuts gekauft.

Ende

 

 (aufgeschrieben und als Buch gestaltet von Fängerin. 1. Schuljahr)

 

Thema: Geschichten | Autor:

In dieser Woche Klassendienste…

Donnerstag, 2. Februar 2012 18:42

Das ist unser Klassenplan:

Auf diesem Plan stehen unsere Klassendienste. Für jedes Kind ab der zweiten Hälfte des ersten Schuljahres haben wir eine Wäscheklammer mit den Namen des Schülers.

Die 1. Klasse hat anfangs noch keinen Klassendienst.

Wir haben zum Beispiel den Kakaodienst. Kinder, deren Wäscheklammer gerade dort klemmen, müssen jeden Tag vor der Frühstückspause über den Schulhof zu unserem Hausmeister zum Büdchen der Nachbarschule gehen. Dort holen sie den bestellten Kakao oder die andere bestellte Milch ab.

Beim Geburtstagsdienst muß man nur etwas machen, wenn ein Kind Geburtstag feiert. Es stellt die Geburtstagskerze auf den Platz des Kindes. Aber so, daß sich das Kind nicht verbrennen kann. Dann holt der Dienst den Geschenkesack.

Der Fegedienst holt, sobald die Kinder nach dem Unterricht draussen sind, den Besen und den Handfeger und fegt die Klasse mit zwei oder drei Kindern zusammen. Danach wirft der Dienst den Müll noch weg.

Wir haben sonst noch einen Regaldienst, Postdienst, Tafeldienst, Garderobendienst und Leseeckedienst.

Am Wochenanfang wandern die Namesklammern einen Dienst weiter. So hat jedes Kind ein mal jeden Dienst. Die Namen, die oben stehen, haben in dieser Woche dann frei.

(aufgeschrieben von Einhorn und Pinguin, 2. Schuljahr)

 

Thema: Lernen bei uns | Autor:

Fahrradtraining

Freitag, 20. Januar 2012 9:25

Die Lehrer und ein Polizist haben uns in mehreren Unterrichtsstunden erklärt, wie wir uns im Straßenverkehr verhalten müssen.

Wir haben alle ein Heft dazu bekommen, das “der schlaue Radfahrer” heißt, und unsere Lehrerin hat uns erklärt, wie die einzelnen Verkehrsregeln lauten und wie wir dieses Heft bearbeiten sollen.

Dazu wurden auch Tests geschrieben, in dem wir Fragebögen zu den Verkehrsregeln beantworten mußten.

Drei mal kam auch ein Polizist zu uns.

Er erklärte uns auch noch mal, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält. Dann mussten wir unsere Fahrräder holen, und der Polizist hat unsere Räder überprüft, ob sie auch verkehrssicher sind. Dazu gab es in unserem Heft “der schlaue Radfahrer” eine Check-Liste, die wir vorher schon zuhause mit unseren Rädern durchgegangen sind.

Dann haben wir unsere Räder zu einer Kreuzung geschoben.

An mehreren Stellen standen Eltern, die uns geholfen haben. An der Kreuzung haben wir das Abbiegen geübt.

Wenn wir beim üben noch unsicher waren oder Fehler gemacht haben, hat uns der Polizist mit Anweisungen geholfen und unsere Fragen beantwortet.

Unsere Lehrerin hat aufgeschrieben, ob wir mal etwas vergessen haben oder einen Fehler gemacht haben. In der Schule konnten wir so die Fehler besprechen.

(aufgeschrieben von HappyMango, CarloBlazer und Dogkats,  4. Schuljahr.)

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Der Marienkäfer

Freitag, 16. Dezember 2011 9:32

Drei Wochen lang ist die Larve ständig gewachsen. Eines Tages aber hört sie auf zu fressen und bleibt regungslos auf einem Blatt liegen. Die Larve klebt mit dem Hinterteil an einem Blatt und rückt sich nicht mehr. Dann reißt die Larvenhaut. Eine starre Puppe schlüpft heraus. Nach zehn Tagen beginnt die Puppe sich zu bewegen.

Oh, die Haut reißt entzwei! Aus der Hülle schlüpft ein gelber Marienkäfer ohne Punkte. Seine Flügeldecken sind zunächst noch weich, matt und rau wie eine Orangenschale. Der Marienkäfer ist mit dem Kopf voran geschlüpft. Er dreht sich um und trocknet sich in der Sonne. Die Flügeldecken verhärten sich langsam und beginnen zu glänzen. Die leere Hülle bleibt auf dem Blatt zurück. Der neugeborene Marienkäfer breitet die Flügel zum trocknen aus. Er ist bereit für sein neues Leben.

Wie durch Zauberhand erscheinen schwarze Punkte auf dem Rücken des Marienkäfers und dann wird er auch rot. Er hat von Anfang an Hunger und verschlingt jede Menge Blattläuse.

Plötzlich kommt eine Wanze auf den Marienkäfer zu. Aus! Mit sicherem Griff schnapt sich der Feind den kleinen Käfer und trägt ihn davon. Er hatte keine Zeit mehr, die üble riechende Flüssigkeit ab zu sondern, mit der er seine Feinde abschreckt. Die meisten Tiere meiden jedoch rote Insekten.

Der Winter kommt.

Wenn es friert, verschwinden die Blattläuse. Die Marienkäfer haben sich aber genug Fett und Zucker angefressen, um fünf Monate fasten zu können. Sie wandern aus den Gärten in Felsspalten, unter Dachträger oder in andere Verstecke, wo sie vor der Kälte geschützt sind. Die Überlebenden warten auf die erste Frühlingswärme. Dann gibt es wieder was zu fressen.

 

(Text zusammengestellt aus dem Heft: “Der Marienkäfer” aus der Reihe “Meine große Tierbibliothek” 

Zusammenstellung, Zeichnungen und Plakat von Erdbeere – 4. Schuljahr,
Emma – 3. Schuljahr, Kirsche – 4. Schuljahr.)

Thema: Referate | Autor: